SAP Schweiz muss Umsatzeinbusse hinnehmen

27. Januar 2010, 09:22
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SAP-Umsatz sinkt in der Schweiz um 10 Prozent auf 638 Millionen Franken. Trotzdem kein Stellenabbau.

SAP-Umsatz sinkt in der Schweiz um 10 Prozent auf 638 Millionen Franken. Trotzdem kein Stellenabbau.
Der Umsatz von SAP Schweiz schrumpfte 2009 im Vergleich zum Vorjahr markant um 10 Prozent. Doch die Regensdorfer Niederlassung des deutschen ERP-Riesen ist mit einem Umsatz von 638 Millionen Franken immer noch so etwas wie ein Wal im Karpfenteich.
Die Erträge aus Software- und Support-Verkäufen (Software and Software-related Service Revenue) schrumpften "nur" um etwa acht Prozent auf 463 Millionen Franken. Im Gegensatz zum SAP-Konzern gibt die Schweizer Niederlassung den Umsatz aus dem Verkauf von Neulizenzen nicht bekannt.
BI, Gesundheitswesen, ...
Als "erfreulich" bezeichnet SAP Schweiz, dass im vergangenen Jahr trotz mieser Konjunktur Neukunden gewonnen werden konnten. Konkret genannt werden Actelion, die Basellandschaftliche KB, die sich ansonsten für Avaloq als Kernbankensystem entschieden hat, das Cern und die Kistler Gruppe.
Zudem konnte der Umsatz mit Business-Intelligence-Lösungen, wo SAP das Portfolio mit der Übernahme von Business Objects massiv verstärkt hat, um einen Viertel gesteigert werden. Ebenfalls als Erfolg verbucht SAP die Entwicklung einer Lösung für die Integration der künftigen chipbasierten elektronischen Versichertenkarte. Alle Universitätsspitäler sowie 20 weitere Kliniken hätten sich für die Lösung von SAP und emineo entschieden, heisst es aus Regensdorf.
Kein Stellenabbau
SAP scheint optmistisch zu sein, im laufenden Jahr auf den Pfad des Wachstums zurückkehren zu können. Denn trotz des gesunkenen Umsatzes blieb die Zahl der Mitarbeitenden von SAP Schweiz mit 530 stabil. (Christoph Hugenschmidt)

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