SAP spart bei Neueinstellungen

13. Januar 2011, 14:49
  • business-software
  • sap
image

Beim grössten europäischen Softwarehersteller SAP sind magere Zeiten angebrochen.

Beim grössten europäischen Softwarehersteller SAP sind magere Zeiten angebrochen. Dies zumindest geht aus einem Artikel von 'Financial Times Deutschland' hervor. Demnach sollen frei werdende Stellen vor allem intern besetzt werden, nur selektiv sollen neue Leute eingestellt werden. Schon im vergangenen Jahr hiess es, nur besonders Qualifizierte würden neu rekrutiert. Ein Jahr zuvor musste SAP erstmals in seiner Geschichte Tausende Stellen streichen. Zurzeit beschäftigt SAP weltweit knapp 53'000 Personen.
Beobachter glauben, dass der Sparkurs mit der enormen Margenerwartung zu tun hat. Bereits der frühere CEO Léo Apotheker hatte das mittelfristige Margenziel von 35 Prozent vorgegeben. Zum Vergleich: SAPs Hauptrivale Oracle hat jetzt schon eine operative Marge von 35 Prozent. Microsoft kommt auf 44 Prozent, andere - wie Check Point - gar auf 50 Prozent.
Der restriktive Kurs könnte möglicherweise aber auch in Zusammenhang mit der drohenden Strafzahlung an Oracle aus dem TomorrowNow-Prozess stehen, wie 'Euro am Sonntag' schreibt. SAP muss wegen Softwarediebstahls 1,3 Milliarden Dollar an Oracle zahlen. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Thomas Knüsel wird neuer CEO bei Cyberlink

Er folgt auf Beat Tinner, der weiterhin als Verwaltungsratspräsident amtieren wird. Zudem wurden Sonja Bucher und Michael Sommer in die Geschäftsleitung aufgenommen.

publiziert am 8.12.2022
image

IMS Software ernennt neuen CEO

Ab Anfang nächstes Jahr übernimmt Alexander Meyer die Position des Geschäftsführers von Kurt Rüegg. Dieser bleibt dem Unter­nehmen aber erhalten.

publiziert am 7.12.2022
image

SAP stellt "Patient Management" ein

Die Softwareschmiede will im Health-Bereich vermehrt auf Partner setzen und IS-H mit dem Support-Ende von ECC ebenfalls nicht mehr unterstützen. Die DSAG bedauert den Entscheid.

publiziert am 5.12.2022
image

Das BIT beschafft SAP-Analytics-Services für bis zu 42 Millionen Franken

Das Bundesamt für Informatik will damit geschäftskritische Supportprozesse sicherstellen. 11 Firmen haben Verträge erhalten.

publiziert am 2.12.2022