SAP-Tochter SAF stagniert

11. August 2010, 09:19
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Die seit 2009 zu SAP gehörende Thurgauer Softwareschmiede SAF hat heute die Zahlen zum ersten Halbjahr veröffentlicht.

Die seit 2009 zu SAP gehörende Thurgauer Softwareschmiede SAF hat heute die Zahlen zum ersten Halbjahr veröffentlicht. Der Umsatz des nach wie vor unabhängig operierenden Unternehmens stagnierte im zweiten Quartal zwar bei 4,4 Millionen Euro und auch der Nettogewinn blieb mit einer Million Euro auf dem Niveau des Vorjahres, doch SAF sieht sich für das wichtige zweite Geschäftshalbjahr gut aufgestellt.
SAF betont die Vertragserweiterung einer US-Handelskette sowie des OEM-Partners SAP. Der Lizenzumsatz sank dennoch von 1,8 auf 1,7 Millionen Euro. SAF spricht von einer "guten Performance" im Wartungsgeschäft, wo die Umsätze im Jahresvergleich von 2,3 auf 2,2 Millionen Euro sanken. Einzig im Dienstleistungsbereich wuchsen die Umsätze leicht, nämlich von 0,4 auf 0,5 Millionen Euro.
Der neue SAF-Chef Udo Meyzis lässt sich in der Mitteilung zur Zusammenarbeit mit dem neuen Eigner SAP folgendermassen zitieren: "Neben zusätzlichen Entwicklungsarbeiten auf Basis des OEM-Vertrages für die SAP erstellt SAF beispielsweise für potenzielle Neukunden der SAP individuelle Analysen, die mit hoher Präzision ermitteln, wie viel Optimierungspotenzial bei einer Implementierung der SAP-Forecasting & Replenishment-Engine besteht." Zudem habe die Gesellschaft die Möglichkeit, im Rahmen einer SAP-Fachkonferenz in Lateinamerika gemeinsam neue Kontakte mit grossen Handelsunternehmen als potenzielle Neukunden zu knüpfen. (mim)

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