SAP vor "Desaster by Design"?

19. Februar 2009, 14:24
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Böse Zungen behaupten, SAP-Chef Apotheker habe ein Verkaufsverbot für 'Business by Design' ausgesprochen. SAP dementiert.

Böse Zungen behaupten, SAP-Chef Apotheker habe ein Verkaufsverbot für 'Business by Design' ausgesprochen. SAP dementiert.
Das deutsche 'Handelsblatt' berichtet heute, dass der Software-Riese SAP weiterhin Probleme hat, die im vergangenen Jahr lancierte ERP-Software "Business by Design" zu vermarkten. SAP hatte die SaaS-Lösung (Software as a Service) letztes Jahr in den Ländern Deutschland, USA, Frankreich, England, China und Indien lanciert. Dieses Jahr sollte der "generelle" Launch stattfinden, doch seit Monaten häufen sich Berichte darüber, dass SAP nicht wenige Probleme mit dem neuen Produkt hat. Unter anderem soll die Performance nicht zufriedenstellend sein. Deshalb erhielt die Software den Spitznamen "Desaster by Design".
Das 'Handelsblatt' berichtet nun, dass SAP die Vermarktung "komplett eingestellt" habe. Die Zeitung schreibt: "Leo Apotheker, Vorstandschef des Unternehmens, soll gar ein Verkaufsverbot ausgesprochen haben." Bei SAP werde bereits über einen Nachfolger nachgedacht. Ein neues SaaS-Produkt zu entwickeln, dürfte allerdings einige Jahre in Anspruch nehmen.
SAP dementierte den Verkaufsstopp von "Business by Design". Man wolle weiterhin dieses Jahr die "kontrollierte Markteinführung" durchführen, werden SAP-Vertreter in deutschen Medien zitiert. Es gebe weder einen Verkaufsstopp noch ein Nachfolgemodell. (mim)

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