SAP/Oracle-Streit: SAP-Tochter wäscht Hände in Unschuld

28. März 2007, 16:26
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TomorrowNow weist alle Vorwürfe von sich.

TomorrowNow weist alle Vorwürfe von sich.
TomorrowNow, die SAP-Tochter, um deren Geschäftpraktiken sich die vor wenigen Tagen von Oracle gegen SAP gerichtete Klage dreht, hat wie nicht anders zu erwarten war in einer ersten offiziellen Reaktion alle darin geäusserten Vorwürfe zurückgewiesen.
Andrew Nelson, der Chef von TomorrowNow, ging in einem Statement vor der US-Presse allerdings nicht in Details, sondern begnügte sich mit einer pauschalen Replik: "Wir glauben, das wir absolut nichts falsch gemacht haben, und werden unsere Position mit Nachdruck verteidigen. An unserem Business-Modell ist nichts auszusetzen, es ist vollkommen legal."
Das im Januar 2005 von SAP aufgekaufte, von ehemaligen People-Soft-Leuten gegründete Unternehmen TomorrowNow bietet PeopleSoft-Kunden Support zu tieferen Preisen an, als dies Oracle selbst tut. SAP hofft ausserdem, solche Kunden über das "Safe Passage"-Programm zu einem Umstieg auf SAP-Produkte zu bewegen. Oracle wirft TomorrowNow und damit SAP vor, sich über Kunden-Logins unberechtigterweise Zugang zu Oracles Supportmaterialien beschafft zu haben. Die Details darüber finden Sie hier. (Hans Jörg Maron)

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