SAPs HANA für die (KMU-)Massen

7. Februar 2012, 16:36
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In-Memory-Power to the People: Zwei neue HANA-Versionen für Business One und Business All-in-One.

In-Memory-Power to the People: Zwei neue HANA-Versionen für Business One und Business All-in-One.
"Big Data" für Business-Intelligence-Zwecke durchzuforsten werde zunehmend nicht nur zu einem Thema für grosse Konzerne, sondern auch für mittelgrosse und sogar kleine Unternehmen, meinen Marktforscher wie der Gartner-Analyst Donald Feinberg: "Big Data bezeichnet nicht nur die reine Menge an Daten, sondern beinhaltet viele verschiedene komplexe Informationen. Auch kleine Unternehmen arbeiten mit Audio-, Video- und Textinhalten sowie Dokumenten. Die Komplexität der zu verarbeitenden Daten ist daher ähnlich hoch wie in grossen Unternehmen."
Der ERP-Riese SAP folgt dieser Argumentation und lanciert zwei Jahre nach dem Start seiner "High-Performance Analytic Appliance" (SAP HANA) für die "Grossen" auch zwei HANA-Versionen für kleinere Unternehmen, beziehungsweise Anwender der beiden SAP-ERP-Lösungen "Business One" und "Business All-in-One". Beide neuen HANAs sollen nicht von SAP direkt, sondern über SAP-Partner vertrieben werden.
Das besondere an HANA ist die In Memory-Technologie" ein Thema.
Erhältlichkeit ab sofort und in Kürze
Ab sofort erhältlich ist die "SAP HANA, Edge Version", die sich vor allem an Anwender von Business All-in-One richten soll, insbesondere als Zusatz zur "Edge"-Version von BusinessObjects.
Für Business-One-Anwender ist ein einfacheres speziell für KMU-Bedürfnisse entwickeltes Bündel von Analysefunktionen "powered-by-HANA" vorgesehen, das unter andererm das operationale Reporting von SAP Crystal Reports beeinhalten wird. Diese Version soll ab Februar an erste Anwender geliefert und dann im Verlauf des Jahres allgemein verfügbar werden.
Hardware von verschiedenen Herstellern
Die Hardware für die beiden KMU-HANAs soll wie schon bei der grossen Version von verschiedenen Serverherstellern wie HP, IBM, Dell, Fujitsu oder Hitachi stammen. Wie ein SAP-Vertreter heute gegenüber der Presse erkärte, sollen Kunden bei kleineren Lösungen auch mit Hardwarekosten von nicht mehr als rund 10'000 Euro durchkommen können. (Hans Jörg Maron)

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