Satyam weiter im Visier der Justiz

27. November 2009, 15:04
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Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, könnte der Finanzskandal beim indischen IT-Riesen Satyam noch grösser sein, als bisher angenommen.

Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, könnte der Finanzskandal beim indischen IT-Riesen Satyam noch grösser sein, als bisher angenommen. Die Agentur zitiert einen Mitarbeiter des indischen "Bureau of Investigation", wonach der Betrug bei Satyam viel grösser als die bereits bekannten 1,5 Milliarden US-Dollar sein könnte, die der zurückgetretene Satyam-Gründer Ramalinga Raju in einem Brief Anfangs Jahr eingestanden hat. "Was immer Raju sagte, es ist nicht die komplette Wahrheit", so der Mitarbeiter weiter. Man schätze, dass der Betrug bis zu 140 Milliarden Rupien (3 Milliarden Dollar) betragen könnte.
Bereits am Dienstag wurde bekannt, dass die indischen Untersuchungsbehörden eine weitere Anklage vorbereiten. In den Klagen werden Raju neue Verfehlungen vorgeworfen. Ausserdem seien, so 'Reuters', weitere neun Firmen von der zusätzlichen Klage betroffen.
Mitbewerber Tech Mahindra hatte Satyam nach Bekanntwerden des Bilanzfälschungsskandals im April durch eine Auktion erworben und in Mahindra Satyam umbenannt. (bt)

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