Saviva gewinnt den Digital Commerce Award

9. September 2021, 14:51
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Die Mehrheit der grossen Schweizer Onlineshops setzt auf Eigen­entwicklungen, zeigt eine Studie. Alljährlich werden die innovativsten von Carpathia ausgezeichnet.

Auch dieses Jahr haben die E-Commerce-Experten von Carpathia den Digital Commerce Award vergeben. Als Champion ausgezeichnet wurde der Grosshändler Saviva mit new-integrale.ch. Die Bestellplattform für Gastronomen gewinnt den Digital Commerce Champion Award unter anderem nach Coop.ch, Brack und Galaxus. Zum ersten Mal stehe damit eine B2B-Plattform an der Spitze, heisst es in einer Mitteilung. Der Sieger habe die Jury überzeugt mit seiner Kundenorientierung, mit Funktionen, Services und Schnittstellen, die viele Mehrwerte bieten würden, heisst es bei Carpathia.
Der Digital-Commerce-Award wird neben dem Hauptpreis in verschiedenen Kategorien vergeben. In der Rubrik Electronics & More liegt Brack.chBrack.ch auf Platz 1 vor Digitec Galaxus und Ex Libris. Der Onlineshop Brack.ch habe mit seiner Benutzerfreundlichkeit überzeugt, heisst es in der Laudatio. Alle relevanten Informationen wie Lagerbestand und Produktdaten seien jederzeit auffindbar. Hervorgehoben wird ausserdem der einfache Checkout-Prozess.

Mehrheit der Shops setzt auf Eigenentwicklung

Viele grossen Onlinehändler entwickeln ihre Shopsysteme selber. Dies geht aus der "Onlinehändlerbefragung 2021" der ZHAW hervor. Demnach setzen hierzulande 22% der Onlinehändler auf eine Eigenentwicklung. Die bei kleinen Onlineshops beliebten Open-Source-Systeme Magento (15%) und Woocommerce (10%) gehören zusammen mit Shopware (9%) zu den am weitesten verbreiteten Onlineshop-Systemen. Weitere Standardlösungen sind SAP Commerce (ehemals Hybris), Peppershop und Shopify, die von jeweils rund 5% genannt wurden.
Der Markt für Onlineshop-Lösungen sei dynamisch, kompetitiv und komplex, heisst es in der Studie. Ausserdem würden die Kunden immer mehr Funktionen erwarten. Dazu gehören laut den Autoren beispielsweise die Gastbestellung, Rabattcodes, Gratislieferung, Sendungsverfolgung und die Empfehlung alternativer Produkte. Bei den Omnichannel-Händlern gehört Click and Collect, ein Filialfinder sowie die Anzeige der Filialverfügbarkeit ebenfalls zum Standard.
Live Chat, virtuelle Rundgänge und Videoberatungen hätten bei einigen Onlinehändlern seit Beginn der Corona-Krise an Bedeutung gewonnen, bilanzieren die Studienautoren.  

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