SBB: 160 Millionen für Software-Entwicklung

21. August 2013, 13:27
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Elca und Fincons erneuern Software-Deals mit der SBB. Zühlke und T-Systems sind neu an Bord - CSC und Accenture ziehen den Kürzeren.

Elca und Fincons erneuern Software-Deals mit der SBB. Zühlke und T-Systems sind neu an Bord - CSC und Accenture ziehen den Kürzeren.
Die SBB gibt jährlich mehrere Millionen Franken für Software-Entwicklung und damit verbundene Dienstleistungen aus. Dabei setzt der Konzern wo möglich auf externe Partner. Mitte August hat die SBB Aufträge für Software-Entwicklung an vier Unternehmen vergeben: Elca Informatik in Bern, Zühlke Engineering in Schlieren, Fincons Group in Bern und T-Systems Schweiz in Zollikofen konnten nach einer öffentlichen Ausschreibung lukrative Deals an Land ziehen. Das Gesamtvolumen entspricht rund 160 Millionen Franken, wobei jedes Unternehmen einen Vertrag im Wert von ungefähr 40 Millionen abgeschlossen hat, bestätigt die SBB auf Anfrage von inside-it.ch.
Weil ältere Verträge zur Erbringung dieser Dienstleistungen ausgelaufen waren, mussten sie erneuert werden. Elca und Fincons hatten das Volumen eines früheren Deals bereits ausgeschöpft. Auch CSC hatte dieses ausgeschöpft, bei Accenture bestehe noch Volumen, aber der Vertrag laufe am 31. Dezember 2014 definitiv aus, erklärt die SBB. Die beiden amerikanischen Anbieter kommen nun nicht mehr zum Zug.
1,1 Millionen Arbeitsstunden
Bei den neuen Aufträgen für Elca, Zühlke, Fincons und T-Systems geht es um allgemeine Unterstützung in den Bereichen Software-Engineering, ICT-Architektur, Projektleitung, Business-Analyse und Applikations-Management. Laut der Ausschreibung wurden Unternehmen gesucht, die über bestimmte Kriterien wie fundiertes Know-how und Erfahrung in der Software-Entwicklung verfügen. Voraussetzung war auch, dass sie "fähig sind, Leistungen sowohl vor Ort wie auch von einem Shoring-Standort aus anzubieten."
Die SBB schätzt, dass von jedem Partner pro Jahr 52'760 Arbeitsstunden bezogen werden - eine Bezugsgarantie gibt es aber nicht. Insgesamt erwarte die SBB während der Vertragsdauer den Bezug von zirka 1,1 Millionen Arbeitsstunden. Die Laufzeit des Rahmenvertrages beträgt maximal fünf Jahre. Der Abruf einer konkreten Dienstleistung durch SBB Informatik erfolgt entweder im Rahmen eines Personalverleih-, eines Dienstleistungs- oder eines Werkvertrags. (Maurizio Minetti)

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