SBB holt IT-Wieder­einsteigerinnen an Bord

13. Juli 2020 um 15:00
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Mit der Initiative "Back to Business" startet die SBB ein Wiedereinstiegsprogramm für Frauen mit ICT-Ausbildung.

Aktuell beschäftigt die SBB rund 1300 interne IT-Mitarbeitende. Der Bedarf an IT-Leistungen im Bahnbetrieb steige aber stetig. Deshalb rekrutiere die Bahn jährlich rund 100 neue Fachleute, 2019 seien es gar knapp 200 gewesen, erklärt die SBB auf Anfrage von inside-it.ch. 
Eine Initiative der SBB soll Frauen den Wiedereinstieg in die IT erleichtern – etwa nach einer längeren Abwesenheit aufgrund der Familienplanung. Im Programm "Back to Business" sollen ausgebildete Informatikerinnen in einem Teilzeitpensum im Unternehmen wieder auf den neusten Stand der IT gelangen. Ein Fokus liege auf Java, Angular und HTML/CSS sowie der agilen Zusammenarbeit. 
Laut Informationen auf der Website startet das Programm im Februar 2021 respektive im August 2021 und kann in einem Arbeitspensum ab 50% absolviert werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine höhere Ausbildung in einem ICT-Beruf und eine maximal fünfjährige Abwesenheit vom Arbeitsmarkt.
Wie uns die SBB weiter schreibt, könne der Bedarf an qualifizierten Fachleuten nicht immer gedeckt werden. Deshalb arbeite die SBB IT mit strategischen Partnern auf dem Schweizer Markt und vereinzelt im europäischen Ausland zusammen.
Daneben bildet das Unternehmen auch IT-Nachwuchs aus. Neben den EFZ-Ausbildungen beispielsweise in Mediamatik, Informatik und Interactive Media Design gibt es ein praxisintegriertes Bachelorstudium in der Fachrichtung Informatik. 

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