SBB-Software Opus geht 2011 in Rente

15. September 2009, 16:02
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Neue "Real Thin Clients" ermöglichen schnelleres Arbeiten. Die lästigen Sicherheits-Aktualisierungen entfallen.

Neue "Real Thin Clients" ermöglichen schnelleres Arbeiten. Die lästigen Sicherheits-Aktualisierungen entfallen.
Die SBB-interne Software "Opus" soll bis 2011 abgelöst werden. Dies geht aus einem Artikel in der neusten Ausgabe der 'SBB-Zeitung' hervor. Die Software war vor zwei Jahren vor allem wegen ihrer Langsamkeit in die Kritik geraten, dass die Benutzeroberfläche Opus durch die neue Lösung "Aqua" ersetzt werden soll.
Schon vor der Einführung von Aqua gibt es für die SBB-Angestellten neue Thin Clients – genau genommen sind es "Real Thin Clients" (RTC). Anfang September wurden für die Division Infrastruktur die ersten RTC ausgeliefert, ab Ende des Monats stehe dieser neue Rechner allen Divisionen zur Verfügung, heisst es in der Hauszeitung.
Keine Windows-Lizenzkosten
Wie die SBB schreibt, entfallen beim RTC die Windows-Lizenzkosten. Welches Betriebssystem zum Einsatz kommt, wird nicht erwähnt. Weiter heisst es, dass es auch in Zukunft Citrix-basierte Anwendungsprogramme geben wird.
Das Betriebssystem des neuen RTC (der im Vergleich zum alten Modell 85% weniger Strom verbraucht) soll sehr schnell betriebsbereit sein. "30 Sekunden nach dem Drücken des Startbuttons erscheint das Anmeldefenster, 60 Sekunden nach der Passworteingabe ist der Rechner betriebsbereit", wird Aqua-Programmleiter Oliver Krone im Artikel zitiert. Standardprogramme könnten in knapp einer Sekunde gestartet werden.
Die alten Thin Clients wurden nicht zuletzt aufgrund von Sicherheits-Updates immer langsamer. Der RTC arbeitet mit einem "speziellen Betriebssystem", heisst es im Bericht – ein Virenscanner werde nicht mehr benötigt, auch die "lästigen Sicherheits-Aktualisierungen entfallen", schreibt die 'SBB-Zeitung'. (Maurizio Minetti)

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