SBB, Swisscom und Swissgrid haben "Netzz" gegründet

4. November 2021, 13:32
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Ziel ist, den Austausch innerhalb wichtiger Branchen sowie die systemrelevante Infrastruktur der Schweiz sicherzustellen.

Beim ersten Treffen der Betreiber von systemrelevanter Infrastruktur plädierten die Verantwortlichen für einen starken ÖV, den Ausbau der 5G-Technologie und die Weiterentwicklung des Stromnetzes. Das sind allesamt Kernanliegen der Gründungsmitglieder SBB, Swisscom sowie Swissgrid.
Die Netzinfrastruktur sei systemrelevant für die Schweiz – egal, ob es dabei um Kommunikation, Energie, Informations- und Kommunikationstechnologie oder Transport gehe, schreibt der Schweizerische Netzinfrastrukturverband (SNIV), Initiator von "Netzz".

Grosse Herausforderungen gemeinsam angehen

Die Herausforderungen seien so gross wie noch nie. Es drohten Versorgungslücken und Engpässe. Das Szenario eines Stromblackouts werde vom Bund offiziell als wahrscheinlichste und grösste Bedrohung für die Schweiz gesehen. Die Frage sei nicht ob, sondern wann ein bedrohliches Szenario eintreten werde, lässt sich SNIV-Präsident Stefan Salzmann in der Mitteilung zitieren.
Aus diesem Grund müssten sich alle zusammen für den Ausbau und die Sicherheit der Infrastruktur einsetzen. Dafür brauche es genügend Leute, die gut ausgebildet seien. Die Netze müssten gut gewartet sein und es brauche genügend Mittel für den Moment, sollte ein schnelles Eingreifen nötig sein.

Gut gewartete Netze und genügend Mittel sind das A und O

Swisscom-Chef Urs Schaeppi erläuterte an der Auftaktveranstaltung gemäss Mitteilung die hybride Strategie des Unternehmens beim Ausbau des Telekommunikationsnetzes. Dabei sei klar, dass die 5G-Technologie die Zukunftsplattform sei, die Innovation erst möglich mache.
Für Swissgrid-Chef Yves Zumwald braucht es gemäss Mitteilung für die Versorgungssicherheit beim Strom die gemeinsame Anstrengung von Politik, Behörden und Unternehmen des Energiesektors. Und Peter Kummer, Leiter der SBB Infrastruktur, plädierte demnach für einen starken ÖV in der Schweiz, denn die Schweiz habe das dichteste Bahnnetz in Europa und gleichzeitig die grösste Streckennetzbelastung. 

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