SBB vergibt 33-Millionen-Auftrag an Lexmark

21. Juli 2010, 14:08
  • sbb
  • hp
  • swisscom
  • printing
image

Die Bundesbahnen setzen bei Managed Print Services auf Lexmark Schweiz. HP und Lanier gehören zu den Verlierern.

Die Bundesbahnen setzen bei Managed Print Services auf Lexmark Schweiz. HP und Lanier gehören zu den Verlierern.
Die SBB hat einen Auftrag zur Erbringung von Printing-Dienstleistung im Volumen von über 33 Millionen Franken an Lexmark Schweiz vergeben, wie der Beschaffungsplattform simap.ch zu entnehmen ist. Der Vertrag der SBB mit der Schweizer Niederlassung des US-amerikanischen Druckerherstellers hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Lexmark-Schweiz-Chef Urs Schwendimann gab sich auf Anfrage erfreut und betonte, man werde bei diesem Auftrag mit einem zertifizierten Lexmark-Servicepartner zusammenarbeiten. Wer das sein wird, soll später bekannt gegeben werden.
Die SBB setzte bisher im Printing-Bereich auf verschiedene Anbieter, wie das Unternehmen zu inside-it.ch sagt. Swisscom IT Services betreut bei der SBB Drucker der Marken HP und Lexmark. Zudem setzt die SBB Multifunktionsgeräte von Lanier (heute Ricoh) ein. Man wolle nun im Sinne einer Vereinheitlichung auf einen einzigen Anbieter setzen, so die SBB. Swisscom IT Services betreut bekanntlich auch in Zukunft die PC-Arbeitsplätze der SBB: Der 150-Millionen-Deal wurde erst kürzlich unterzeichnet.
Die SBB verfügt über 2800 Drucker und generiert jährlich ein Druckvolumen von 100 Millionen Seiten. Die Umrüstung auf die neuen Geräte findet ab sofort statt und soll im ersten Quartal 2011 abgeschlossen werden. Im Preis von 33 Millionen Franken sind die Geräte, der Betrieb, das Verbrauchsmaterial und die Dienstleistungen inbegriffen. (Maurizio Minetti)

Loading

Mehr zum Thema

image

Geopolitische Lage dämpft Erwartungen der Schweizer ICT-Branche

Der Swico-Index zur Stimmung in der ICT-Branche ist erneut rückläufig. Die Anbieter glauben aber, dass sich die Auftragslage positiv entwickelt.

publiziert am 28.9.2022
image

Meinung: Big-Tech-Beteiligung an Netzausbaukosten ist absurd

Das wäre, wie wenn sich Mercedes und VW sich am Strassenausbau oder Samsung und Miele am Stromnetzunterhalt beteiligen würden, kommentiert Chefredaktor Reto Vogt.

publiziert am 27.9.2022 3
image

Swisscom und EU-Telcos fordern Big-Tech-Beteiligung an Netzkosten

16 CEOs von europäischen Telekomunternehmen wollen, dass sich Google, Meta, Netflix & Co. am Netzausbau beteiligen. Die Forderung ist nicht neu, doch der Ton gewinnt an Schärfe.

publiziert am 26.9.2022
image

EPD-Betreiber Axsana wechselt Technikprovider

Nach der Beteiligung der Schweizer Post an Axsana wechselt die Stammgemeinschaft Ende Monat von Swisscom zur Post. Der Telco zieht sich aus dem EPD-Geschäft zurück.

publiziert am 15.9.2022 6