SBS-Angestellte fürchten Massenentlassungen

2. August 2005, 16:37
  • international
image

Plant Siemens-Chef Klaus Kleinfeld, 25 Prozent der Angestellten von Siemens Business Services zu entlassen?

Plant Siemens-Chef Klaus Kleinfeld, 25 Prozent der Angestellten von Siemens Business Services zu entlassen?
Bei Siemens Business Services, der IT-Dienstleistungstochter des Siemens-Konzerns, kündigt sich eine grössere Sparaktion an. Unklar ist allerdings weiterhin, wie drastisch diese ausfallen und wann sie kommen wird. Der Siemens-Chef Klaus Kleinfeld hatte letzte Woche eine harten Sanierungskurs bei einigen Siemens-Sparten, darunter auch bei SBS, angekündigt.
Dies hat in den letzten Tagen zu einigen Mutmassungen geführt. Gemäss 'Financial Times Deutschland' schätze Wolfgang Müller, Siemens-Aufsichtsratsmitglied und Sprecher bei der Gewerkschaft IG-Metall, dass bis zu 4000 Stellen abgebaut werden könnten. Die gleiche Zahl nannte auch die 'Münchner Zeitung' unter Berufung auf Inside-Quellen, die entsprechende Pläne gesehen haben sollen.
Ein Sprecher der Siemens-Konzernleitung bezeichnete diese Zahlen allerdings gestern als "reine Spekulation". Ausserdem sei es "jetzt noch zu früh, um über personelle Konsequenzen zu reden."
Genaueres Ende August?
Die in den Augen von Siemens mangelnde Rentabilität von SBS, und wie Siemens darauf reagieren wird, sorgt schon seit vielen Monaten für Gesprächsstoff. Neben Entlassungen wurde auch schon über eine Filettierung von SBS spekuliert.
Vielleicht können diese Spekulationen Ende August endlich beendet werden. Gegenwärtig, so Siemens gestern, sei man daran, ein Konzept zur Neuausrichtung von SBS auszuarbeiten. Dieses soll Ende August vorgelegt werden. (Hans Jörg Maron)

Loading

Mehr zum Thema

image

USA gegen Russland: Wahl um ITU-Präsidium ist entschieden

Die International Telecommunications Union (ITU) der UNO wird neu von einer Amerikanerin geleitet. Doreen Bogdan-Martin setzte sich gegen einen Russen durch.

publiziert am 29.9.2022
image

Ransomware-Banden kaufen Erstzugänge extern ein

Für nur gerade 10 Dollar können sich Cyberkriminelle auf Darkweb-Flohmärkten Zugänge zu Systemen kaufen. Damit können sie dann Schlimmes anrichten.

publiziert am 29.9.2022
image

Schweiz: Wettbewerbsfähigkeit top, E-Government flop

In der aktuellen IMD-Studie steigt die Schweiz in Sachen digitale Wettbewerbsfähigkeit in die Top 5 auf. Dahingegen schwächelt sie im Bereich E-Government.

publiziert am 29.9.2022
image

Googles Suchfunktion erhält neue Features

Die visuelle Suche wurde verbessert und es gibt neu einen Suchoperator, mit dem sich Ergebnisse aus der unmittelbaren Umgebung anzeigen lassen.

publiziert am 29.9.2022