SBS wieder in den Miesen

27. Januar 2005, 16:04
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Spekulationen um die Zukunft des IT-Service-Geschäft von Siemens

Spekulationen um die Zukunft des IT-Service-Geschäft von Siemens
Siemens Business Service ist im letzten Quartal 2004 in die roten Zahlen gerutscht. Der IT-Service-Arm des deutschen Elektro-Riesen verlor in den letzten drei Monaten 2004 25 Millionen Euro. Ursache sei ein "unvorteilhafter Ertrags-Mix", heisst es kryptisch aus der Siemens-Zentrale.
Hingegen konnte SBS, unter anderem wegen eines neuen Outsourcing-Vertrags mit BBC in Grossbritannien, den Auftragseingang massiv auf 1,85 Milliarden Dollar steigern.
In Deutschland wird zur Zeit heftig über die Zukunft von SBS spekuliert. Der Siemens-Konzern bekommt ab heute mit dem als Sanierer bekannten Klaus Kleinfeld einen neuen Chef. Man spricht davon, Kleinfeld wolle SBS entweder ganz oder in kleineren Einheiten verkaufen.
Handy-Business tief rot
Ebenfalls schlecht läuft das Geschäft mit Taschentelefonen. Siemens verlor in diesem Business in den letzten drei Monaten 2004 immerhin 143 Millionen Euro. Der Umsatz der Handy-Sparte sank ebenso wie der Durchschnittspreis und die Anzahl der verkauften Geräte.
Im ganzen geht es dem deutschen Riesen aber nicht so schlecht. Der Konzern erzielte einen Umsatz von über 18 Milliarden Euro und verdiente dabei netto eine Milliarde. (Christoph Hugenschmidt)

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