Schengen-Hack: 25'000 Datensätze aus der Schweiz betroffen

17. Januar 2014 um 15:00
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Ende 2013 musste das Bundesamt für Polizei (Fedpol) nach einem Medienbericht einräumen, dass bei einem Hackerangriff auf das Schengener Informationssystem (SIS) im Jahr 2012 auch Fedpol-Daten gestohlen worden sind.

Ende 2013 musste das Bundesamt für Polizei (Fedpol) nach einem Medienbericht einräumen, dass bei einem Hackerangriff auf das Schengener Informationssystem (SIS) im Jahr 2012 auch Fedpol-Daten gestohlen worden sind.
Aus der Schweiz waren rund 25'000 Datensätze betroffen, heisst es beim Fedpol auf Anfrage. Die Untersuchungen in Dänemark, wo der Diebstahl geschah, seien nach wie vor im Gang. Insgesamt sind rund 1,2 Millionen Datensätze betroffen.
Der Angriff eines dänischen und eines schwedischen Hackers habe einem externen IT-Dienstleister gegolten, der neben anderen Anwendungen für die öffentliche Verwaltung auch das nationale Schengener Informationssystem Dänemarks betrieben habe. Die Sicherheitslücke, die die Hacker ausgenutzt haben sollen, sei inzwischen geschlossen worden, schreibt 'Heise'. (mim)

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