Schlägt der Iran im Cyberspace zurück?

6. Januar 2020, 16:38
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Homeland Security warnt. Der erste Angriff war aber harmlos.

Nach der Tötung des iranischen Generals Soleimani in der Nacht zum vergangenen Freitag warnen in den USA Security-Experten, dass der Iran Vergeltungsmassnahmen im Cyberspace planen könnte.  Der oberste Cybersecurity-Mann des Department of Homeland Security, Christopher Krebs, ermahnte beispielsweise US-Unternehmen und Behörden, dass sie sich mit iranischen Tools, Praktiken und Angriffsmethoden auseinandersetzen und ihre Systeme besonders wachsam beobachten sollten. 
Ein mit der Tötung im Zusammenhang stehender Cyberangriff ist am Samstag bereits bekannt geworden. Allerdings war er eher lapidarer Natur. Hackern gelang es, die Website des Federal Depository Library Program zu hacken und zu verunstalten. Laut Berichten einiger US-Medien zeigte die Site während kurzer Zeit ein Bild von Präsident Trump, der eine Faust ins Gesicht erhält, ein Bild von Ayatollah Khomeini, pro-iranische Slogans sowie Androhungen weitere Massnahmen aufgrund des Todes von Soleimani.
Das Federal Depository Library Program hat den Zweck, Bürgern kostenlosen Zugriff auf Behördendokumente zu gewähren. Dazu gehören Gesetzestexte, Vorschriften, Gerichtsentscheide und anderes von Behörden produziertes Material.

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