Schlechter Dezember für Europas PC-Reseller

18. Januar 2005, 12:55
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In den drei Schlüsselmärkten Deutschland, Grossbritannien und Frankreich hat der Channel sogar weniger PCs verkauft, als vor einem Jahr.

Wie das Marktforschungsinstitut Context meldet, verlief das PC-Geschäft für den europäischen Channel im Dezember zumindest in den drei grössten Märkten Deutschland, Grossbritannien und Frankreich eher enttäuschend. Der Absatz sank um 3.5% verglichen mit dem Dezember 2003. Der Umsatz dürfte damit angesichts des Preiszerfalls noch einiges stärker abgenommen haben.
Angesichts der Dezemberzahlen schätzt Context die Wachstumsrate für das letzte Quartal 2004 damit auf 2,9% in diesen drei Ländern und 6,3% für ganz Westeuropa. Beide Werte liegen deutlich tiefer als in den ersten drei Quartalen 2004.
Context identifiziert ausserdem drei Haupttrends, die das PC-Business im Channel im vierten Quartal 2004 prägten:

  1. Der Absatz von Desktop-PCs lässt weiterhin stark nach. Das Verhältnis von verkauften Desktop-PCs zu Notebooks ist von 1,65:1 im Dezember 2003 auf 1,25:1 im vergangenen Dezember gesunken.


  1. HPs Position als wichtigster Hersteller für den Channel wird von Acer und Fujitsu-Siemens angegriffen. HP hat im Channel vier Prozent Marktanteil verloren.


  1. Acer hat seine Stellung als wichtigster Notebook-Hersteller für den Channel gefestigt und im Jahr 2004 durchschnittlich einen Marktanteil von 20% erreicht.

Studienteilnehmer gesucht
Context und inside-channels.ch haben eine Kooperation vereinbart, dank derer wir ihnen die Resultate einiger Studien (die vorliegenden Zahlen gehören nicht dazu) exklusiv präsentieren können. Ein Beispiel finden Sie hier. Besonders interessant wäre es, wenn sich auch mehr Schweizer Reseller an den Umfragen beteiligen würden.
Teilnehmer erhalten exklusiv Zugang zu den "Context Channel Facts", einer Seite, in der Sie die Zusammenfassung aller Resultate der vorhergehenden Umfragen finden. Ein einfaches und kostenloses Tool, das Ihnen hilft, Ihre eigenen Einschätzungen mit derjenigen Ihrer Kollegen durch ganz Europa zu vergleichen. Beteiligen Sie sich – zur Anmeldung geht es hier. (hjm)

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