Schutz und Rettung Zürich wartet nach Ausfällen mit VoIP-Umstellung

28. Oktober 2019, 14:56
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Nachdem die Notrufnummern 112 und 117 der Zürcher Stadtpolizei wegen technischer Probleme zwei Mal nicht erreichbar waren, verschiebt Schutz & Rettung Zürich vorerst die Umstellung auf digitale Telefonie.

Nachdem die Notrufnummern 112 und 117 der Zürcher Stadtpolizei wegen technischer Probleme zwei Mal nicht erreichbar waren, verschiebt Schutz & Rettung Zürich vorerst die Umstellung auf digitale Telefonie.
Die Medienstelle von Schutz & Rettung Zürich bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur 'Keystone-sda' Recherchen von 'Tele Züri'. Man habe nach einer internen Risikoanalyse entschieden, dass die Umschaltung nicht wie geplant am 28. Oktober durchgeführt werde, hiess es. Dies, weil man nicht genau wisse, weshalb die Stadtpolizei Zürich zwei Mal hintereinander nicht erreichbar gewesen sei. Es werde nun abgewartet, bis Swisscom herausfindet, wo der Fehler liegt. Wann nun auf die IP-Technologie umgestellt werde, sei offen.
Die Notrufnummern Zürcher Stadtpolizei waren innert weniger als zwei Wochen zweimal ausgefallen. Zuletzt am vergangenen Freitag. Gegenüber inside-it.ch erklärt Swisscom, dass es im Zuge von Leitungsnetz- und Unterhaltungsarbeiten im ISDN-Bereich und den damit verbundenen ISDN-Basisanschlüssen zu Unterbrüchen beziehungsweise zur eingeschränkten Erreichbarkeit der Alarmzentrale der Stadtpolizei Zürich gekommen sei.
Wie uns Swisscom weiter mitteilt, verlaufe der Wechsel auf die IP-Technologie insgesamt plangemäss und sei im Privat- und KMU-Markt weitgehend abgeschlossen. Alle verbliebenen Kunden seien über das Datum der Umstellung informiert worden und bis Ende 2019 soll der Wechsel auf IP vollständig abgeschlossen sein. Man sei mit den verbleibenden Kunden individuell in Kontakt, um Lösungen zu finden, so der Telco. (kjo, mit Material von Keystone-sda)

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