"Schwächen" in der MCI-Buchhaltung

17. März 2005, 11:55
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MCI hat bekannt gegeben, dass es in seiner Buchhaltung offensichtlich "ernsthafte Schwächen" vor allem bei der Steuerverrechnung, gebe.

MCI hat bekannt gegeben, dass es in seiner Buchhaltung offensichtlich "ernsthafte Schwächen" vor allem bei der Steuerverrechnung, gebe. Das Unternehmen musste in diesem Zusammenhang seine Bilanz für das vierte Quartal revidieren, und bilanziert nun 145 Millionen statt wie vorher nur 32 Millionen Dollar Verlust.
MCI hatte die Effizienz seiner internen Kontrollen im Bezug auf die Befolgung der Sarbanes-Oxley untersucht und war dabei auf diese Probleme gestossen. Um die Probleme zu beheben hat das Unternehmen mehr Personal und einen speziellen Vize-Präsidenten für die Steuerabteilung eingestellt.
Obwohl man annehmen könnte, dass die Anleger bei MCI besonders empfindlich reagieren könnten, wenn Buchhaltungsprobleme auftreten – MCI ist die ehemalige Worldcom, die durch einen Buchhaltungsskandal in den Konkurs getrieben wurde – reagierte die Börse nur in sehr geringem Mass auf das Eingeständnis von MCI. Auch die Übernahmeverhandlungen mit Verizon und Qwest dürften gemäss Finanzexperten kaum tangiert werden. (hjm)

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