Schweiz im Rückstand mit E-Government

4. Februar 2005, 14:42
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Sagt IDC

Sagt IDC
Die Marktforschungsfirma IDC hat die Ergebnisse einer Untersuchung zum Stand von E-Government in 16 Ländern in Westeuropa veröffentlicht. Die Schweiz liegt bezüglich der Online-Dienstleistungen für ihre Bürger weiterhin zurück, konstantiert IDC. Die Marktforscher machen die dezentralen Strukturen des Schweizer Regierungssektors für diesen Rückstand verantwortlich und dürften damit nicht ganz falsch liegen.
Dänemark und Schweden stellen ihren Bürgern die raffiniertesten Online-Dienstleisten zu Verfügung. Gleichzeitig werden diese dort auch am bereitwilligsten genutzt, so IDC.
Die Regierungen Westeuropas geben immer mehr Geld für die Entwicklung von Online-Diensten aus. IDC schätzt, dass 2003 in Westeuropa immerhin etwa 3,2 Milliarden Franken für E-Government-Bemühungen ausgegeben wurden. Bis 2008 soll dieser Betrag jährlich um einen Zehntel steigen und fünf Milliarden Franken übersteigen. (Christoph Hugenschmidt)

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