Schweiz: Immer mehr Angestellte in IKT-Branche

23. Mai 2017, 13:56
  • politik & wirtschaft
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Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat heute die Angestelltenzahlen für das Jahr 2016 publiziert.

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat heute die Angestelltenzahlen für das Jahr 2016 publiziert. Wir haben die den Wirtschaftsabschnitt Information und Kommunikation (IKT) in Augenschein genommen.
Letztes Jahr waren 162'000 Personen im Bereich IKT beschäftigt. Dieser erreicht damit ein Allzeithoch. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Beschäftigtenzahl um rund 11'000 Personen angestiegen. 2015 war diese allerdings auch erstmals nach sechsjährigem Wachstum gesunken und von 158'000 auf 151'000 gefallen.
Bei der Zusammensetzung nach Alter kommen die beiden Gruppen 25 bis 39 und 40 bis 54 Jahre zusammen auf 124'000 Angestellte. Dann fällt die Beschäftigungszahl ab: Zwischen 55- und 64-Jährige stellen 20'000 Angestellte und bei den über 65-Jährigen sind es noch 4000 – wobei die letzte Zahl aus weniger als 90 Beobachtungen extrapoliert und darum mit Vorsicht zu geniessen ist. 14'000 Angestellte sind unter 24 Jahre alt.
Von den Angestellten in der IKT im Jahr 2016 waren 116'000 männlichen Geschlechts und 46'000 Frauen. Dies bedeutet eine Zunahme von 5000 Frauen, was bei einer Gesamtzunahme von 11'000 Personen bemerkenswert ist.
Der Wirtschaftsabschnitt Information und Kommunikation umfasst nach NOGA-Norm, auf die sich das BFS stützt, nebst klassischen Informatik-Bereichen unter anderem auch das Verlagswesen und die Fernseh- und Radioproduktion. Dafür werden etwa der Handel mit Datenverarbeitungsgeräten und Software sowie die Herstellung elektronischer Geräte unter andere Kategorien subsumiert. Wir haben der Einfachheit halber den Wirtschaftsabschnitt als IKT abgekürzt, obwohl diese Abkürzung nach nach BFS-Definition für einen recht breit gefassten Wirtschaftszweig reserviert ist.
Die Zahlen ab 2010 wurden einheitlich erhoben. Dabei hat das BFS zusätzlich Sozialversicherungsdaten berücksichtigt, um auf eine höhere Genauigkeit zu kommen. Dies wurde zuvor nicht gemacht, weshalb ein Vergleich mit Zeiträumen vor 2010 problematisch ist und es in besagtem Jahr einen gewissen Bruch in den Zahlen gibt. (ts)

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