Schweiz und Südkorea wollen im ICT-Bereich enger zusammenarbeiten

9. Juli 2015, 10:25
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Die Schweiz und Südkorea wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie stärken.

Die Schweiz und Südkorea wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie stärken. Bundesrätin Doris Leuthard hat den südkoreanischen Minister für Wissenschaft, Informations- und Kommunikationstechnologien Choi Yanghee in Seoul getroffen, wie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mitteilt.
Die beiden haben den Abschluss einer Absichtserklärung vereinbart. Diese soll es den beiden Ländern ermöglichen, ihre Zusammenarbeit in der Forschung, der Standardisierung und der Entwicklung der 5G-Technologie zu verstärken. Neben Themen der ICT standen auch die Energiepolitik und Klimafragen im Mittelpunkt der Gespräche.
Ausserdem traf sich Leuthard in Singapur mit diversen Regierungsmitgliedern zu Gesprächen. Auch dort standen die Themen Klima, Energie und Verkehr im Zentrum. Während ihrer Reise besuchte sie auch das "Centre for Global Environmental Sustainability". Dieses Forschungszentrum wurde gemeinsam von der ETH Zürich und der singapurischen National Research Foundation (NRF) gegründet. Bei ihrem Besuch betonte Leuthard die Bedeutung und die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnologien bei der Verbesserung der Energieeffizienz, dem Verkehrsmanagement oder bei der Senkung der Treibhausgasemissionen. Es sei an der Zeit, über eine "Infrastrukturstrategie 4.0" zu diskutieren. (kjo)

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