Schweizer Bauern veranstalten erneut Hackathon

17. Mai 2021, 12:29
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Die mit der Digitalisierung in der Landwirtschaft einhergehenden Lösungsansätze und Innovationen bilden den Mittelpunkt der 2. Open Farming Hackdays.

Nach der Premiere im letzten Jahr finden auch in diesem Jahr wieder am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Gränichen die Open Farming Hackdays statt. Sie gehen dort am 3. und 4. September 2021 über die Bühne. Man suche wie im letzten Jahr wieder innovative Köpfe, die an zukunftsträchtigen digitalen Lösungen für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft mitarbeiten wollen, ist der Einladung zu entnehmen.
Weiter heisst es dort, dass an "den Aargauer Open Farming Hackdays anhand offener Landwirtschaftsdaten (Open Farming Data) kreative Ideen und Prototypen entwickelt werden, um die vom Bund angestrebte ökologische Intensivierung der Landwirtschaft zu unterstützen". Die Bauernschaft solle in Zukunft datenbasierte Applikationen und Tools erhalten, mit denen sie effizienter und nachhaltiger wirtschaften könne. Dafür wolle man Akteure aus allen Bereichen der Wirtschaft, Forschung und Verwaltung an einen Tisch bringen.
Ausschliessen wollen die Open Farming Hackdays niemanden. Vielmehr stehen die beiden Tage "allen interessierten Personen offen. Seien dies Landwirt/innen, Programmierer/innen, Datenanalytiker/innen, Designer/innen, Studierende oder sonstige kreative Köpfe, die sich für Innovation und die Land- und Ernährungswirtschaft interessieren", wie betont wird.
Gemeinsam werde man in interdisziplinären Teams neue Ideen und Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Land- und Ernährungswirtschaft entwickeln, versprechen die Veranstalter. Zu ihnen gehören neben dem Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg der Verein Opendata.ch und das Hightech Zentrum Aargau.
Das breite Problemfeld der hiesigen Landwirtschaft sei, dass bei sinkenden Produktpreisen die Anforderungen an die Produktqualität, den Ressourceneinsatz und an den Umweltschutz massiv gestiegen sind, so die Einladung weiter. Konkrete Herausforderungen bestünden darin, Pflanzenschutz und Klimawandel in Einklang zu bringen oder steigende Produktionskosten in den Griff zu bekommen. Weiter gelte es Themen wie das Marketing im Zeitalter von Social Media und die Nutzung von Blockchain-Technologien für die Landwirtschaft zu erschliessen.

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