Schweizer E-Gov-Strategie entstopft

30. September 2010, 10:53
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Kein Warten auf Godot? Bis Ende Jahr soll bei allen priorisierten E-Government-Projekten des Bundes mindestens die Konzeptphase geschafft sein.

Kein Warten auf Godot? Bis Ende Jahr soll bei allen priorisierten E-Government-Projekten des Bundes mindestens die Konzeptphase geschafft sein.
Laut dem Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) hatten die zusätzlichen vier Millionen Franken, die der Bundesrat im Juni 2009 zur Förderung der priorisierten Projekte im Rahmen der Schweizer E-Government-Strategie zugesprochen hatte, positive Auswirkungen. Anfang dieses Jahres wurden zwei Tranchen des Geldes vergeben, eine weitere folgte Mitte September. Nun seien bei allen unterstützten Vorhaben "die ersten Hürden bewältigt" worden. Die Chancen stünden gut, so das EFD, dass nun bei allen unterstützten Vorhaben zumindest die Konzeptphase bis Ende Jahr abgeschlossen sein werde.
Die föderalistische Struktur der Schweiz, das ist keine ganz neue Erkenntnis.
Ein Schwerpunkt der Unterstützung lag laut EFD beim Thema "Identity and Access Management (IAM)". IAM, die sichere Verwaltung von Benutzerdaten und Zugriffsrechten, ist als "Querschnittsvorhaben" für viele E-Government-Services von grosser Bedeutung und lässt sich laut EFD deshalb auch nur durch eine schweizweit koordinierte Umsetzung effizient realisieren.
Mit der Anschubfinanzierung wurden ausserdem einige Fachtagungen, beispielsweise zum existenzialistisch anmutenden Thema "Meldung Adressänderungen, Wegzug, Zuzug" – könnte man mit diesen vier Worten nicht schon fast ein ganzes Leben beschreiben? - durchgeführt. Diese Tagungen, so das positive Fazit des EFD, hätten nicht nur das Interesse an einzelnen Vorhaben, sondern an E-Government im Allgemeinen wecken können. Ein verstärktes Engagement für E-Government sei auf allen föderalen Stufen deutlich spürbar. (hjm)

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