Schweizer ICT-Forschung profitiert von EU-Förderung

11. September 2009, 09:07
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Schweizer Forschende sind im 7.

Schweizer Forschende sind im 7. Forschungsrahmenprogramm (FRP) der EU vor allem in den Bereichen ICT und Gesundheit sowie in den Programmen zur Förderung der Grundlagenforschung und der Mobilität erfolgreich, wie es in einer Mitteilung des Staatssekretariats für Bildung und Forschung heisst.
Schweizer Forschende sind an derzeit gut 400 Forschungsprojekten beteiligt. 40 Prozent dieser Beteiligungen betreffen die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologien, jedes fünfte den Bereich Gesundheit (21 Prozent). Auch in den Programmen "Ideen" und "Menschen" sind Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stark beteiligt.
Wichtigster Empfänger von EU-Fördermitteln (236,2 Millionen Franken) ist der ETH-Bereich (33 Prozent der Beiträge), gefolgt von den Universitäten (30 Prozent) und der privaten Forschung (26 Prozent). Bei letzterer sind die Kleineren und mittleren Unternehmen mittlerweile die bedeutenderen Empfänger als die Grossindustrie.
Schweizer Forschenden haben sich europäische Fördermittel im Umfang von 3,8 Prozent aller gewährten Beiträge gesichert. Der Finanzierungsbeitrag der Schweiz an das 7. FRP beträgt 2,6 Prozent des Budgets. (mim)

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