Schweizer Informatikforschung lockt 225 Millionen Franken EU-Fördergelder an

9. Juli 2008, 14:34
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Schweizer Forscher konnten in den Jahren 2002 bis 2006 für Projekte im Bereich "Informationstechnologien" 225 Millionen Franken aus den Pfründen des 6.

Schweizer Forscher konnten in den Jahren 2002 bis 2006 für Projekte im Bereich "Informationstechnologien" 225 Millionen Franken aus den Pfründen des 6. Europäischen Forschungsrahmenprogramms (FRP) ergattern. Damit war der Bereich Informationstechnologie der mit Abstand erfolgreichste Schweizer Forschungsbereich in Bezug auf die Förderung durch die EU. Weitere grössere Beträge landeten in den Bereichen "Lebenswissenschaften und Gesundheit" (161 Millionen Franken) und "Nanotechnologie, Werkstoffe, neue Produktionsverfahren" (92 Millionen Franken).
Dies geht aus dem Schlussbericht des Staatsekretariats für Bildung und Forschung zum 6. FRP hervor. Seit dem letzten Jahr und bis 2013 ist bereits das siebte FRP im Gang.
Die Forschungsrahmenprogramme der EU werden von den Teilnehmerländern, darunter auch dem Nicht-EU-Mitglied Schweiz, gespiesen. Der Zuschlag der Mittel erfolgt nach dem Wettbewerbsprinzip, und profitieren sollen Gesuchsteller, deren Forschungsprojekte Topniveau haben. Die Schweiz hat für das 6. FRP 2,68 Prozent des Gesamtbudgets von 19,3 Milliarden Euro beigesteuert und Schweizer Forscher konnten etwas mehr, nämlich 3,06 Prozent, wieder daraus beziehen.
Über 500 Millionen Franken der Fördergelder gingen an Projekte der Schweizer Hochschulen, aber auch in die Privatwirtschaft flossen rund 200 Millionen an Forschungsfördergeldern (11 Millionen Franken an KMU, 92 Millionen Franken an Grossunternehmen.) (hjm)

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