Schweizer investieren am meisten in SAP

12. Februar 2015, 15:39
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Plan 2015: Konsolidierung und Harmonisierung - sagen die Schweizer DSAG-Mitglieder.

Plan 2015: Konsolidierung und Harmonisierung - sagen die Schweizer DSAG-Mitglieder.
Für 2015 planen die Mitgliedsunternehmen der deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe DSAG insgesamt 3,5 Prozent mehr in ihre IT zu investieren. Laut der 12. DSAG-Investitionsumfrage liegt die Investitionsbereitschaft in der Schweiz mit einem Plus von 8,8 Prozent fast dreimal so hoch wie im übrigen DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Zudem würden laut der Umfrage hierzulande auch die Ausgaben für SAP-Produkte mit 7,6 Prozent rund zwei Prozent über den Durchschnitt liegen. Teilgenommen haben' 256 IT-Verantwortliche, die zu 50 Prozent aus Unternehmen mit 1'000 bis 4.999 Mitarbeitern stammen. Darunter 24 Unternehmen aus der Schweiz.
Bestimmend bei den Planungen 2015 sind für 52 Prozent der Schweizer DSAG-Mitglieder die Konsolidierung und Harmonisierung der IT. Bei den laufenden Projekten stehen mobile Anwendungen mit 50 Prozent ganz oben auf der Agenda. Deutlich dahinter wird von 39 Prozent der hiesigen Befragten die Modernisierung der Benutzeroberflächen genannt. Bei den geplanten Investitionen liegen die SAP-Anwendungen rund um die On-Premise-Lösungen wie ERP (Enterprise Resource Planning), CRM (Customer Relationship Management) oder auch SRM (Supplier Relationship Management ) mit rund 67 Prozent klar an erster Stelle in der Schweiz.
Bei den Vorort-Systemen stehen die Modernisierung der Benutzeroberflächen mit 50 Prozent und der Bereich Analytics mit rund 46 Prozent oben auf der Prioritätenlisten. Dahinter rangiert HANA mit 29 Prozent, wobei sich dieser Wert gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt hat. Investitionen in Cloud-Projekte für SaaS (Software as a Service) planen interessanterweise nur 25 Prozent der befragten Schweizer. Beim DSAG-Vorstand der Schweiz sieht man darin ein deutliches Zeichen, dass die On-Premise-Lösungen auch 2015 klar an erster Stelle stehen.
Laut der Studie hätten sich inzwischen aber auch einstige Hype-Thema wie Industrie 4.0 und IoT (Internet of Things) zu ernsthaften Projekten entwickelt. So würden rund 12 Prozent der befragten hier investieren. Und was die Investitionsplanungen für neue Geschäftsprozesse anbelangt, liege die Schweiz mit 21 Prozent fast gleichauf mit der DACH-Region (20 Prozent). Das sei auch bei den Investitionen für bestehende Geschäftsprozesse und Rollouts nicht anders, für die 38 Prozent der Schweizer Firmen Geld ausgeben wollen 37 Prozent insgesamt im DACH-Raum. (vri)

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