Schweizer Jugendliche: PCs und Smartphones halten sich noch die Waage

9. Juli 2013, 09:03
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Studie zur Internetnutzung von Jugendlichen in der Deutschschweiz.

Studie zur Internetnutzung von Jugendlichen in der Deutschschweiz.
Die Marketingagentur Jim&Jim hat rund 1500 junge Leute aus der Deutschschweiz im Alter von 14 bis 25 Jahren dazu befragt, welche Geräte sie für den Internetzugang benützen und mit welchen Sites und Apps sie sich am häufigsten befassen. Eines der Resultate ist, dass mittlerweile fast jeder der Befragten ein Smartphone besitzt: Der Anteil ist seit 2011 von 54 auf 90 Prozent gestiegen. Apple liegt dabei in der Gunst der Schweizer Jugendlichen weiterhin klar vorne: 55 Prozent der Smartphone-Besitzer haben ein iPhone. 39 Prozent haben ein Android-Phone. Der Anteil an Windows-Phones (3 Prozent) oder BlackBerrys (1 Prozent) ist dagegen vergleichsweise winzig.
Trotzdem haben PCs immer noch leicht die Nase vorn als das meistgenutzte Gerät zum Informationsbezug im Internet. Insgesamt 51 Prozent surfen am häufigsten per PC (35 Prozent Laptop, 16 Prozent Desktop). Smartphones folgen mit 45 Prozent, Tablets werden erst von vier Prozent bevorzugt. Wie Jim&Jim anmerkt, gewinnt vor allem der Laptop mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Bei den über 20-jährigen und Studierenden würden Laptops klar häufiger benützt als Smartphones. Und ebenfalls bemerkenswert: Desktop scheinen bei Jugendlichen heutzutage vorwiegend eine Männersache zu sein. Der Frauenanteil bei den Desktop-Nutzern ist laut der Studie verschwindend klein.
Smartphones: WhatsApp und dann lange nichts
Danach gefragt, welche Website sie am häufigsten besuchen, gaben 30 Prozent Facebook an. 25 Prozent konsumieren am ehesten Videoclips auf YouTube, 9 Prozent nutzen am häufigsten Google.
Unter den Smartphone-Apps führt mit grossem Abstand WhatsApp. 60 Prozent der Befragten gaben an, diese Instant-Messaging-App am häufigsten zu gebrauchen. WhatsApp, so Jim&Jim, habe sogar das SMS als beliebtesten Kommunikationskanal abgelöst.
Weitere 13 Prozent beschäftigen sich vorwiegend mit der Facebook-App und immerhin je 3 Prozent schauen sich am ehesten die App von '20 Minuten' an oder benützen die SBB-App. Instagram, so merken die Studienautoren an, sei für viele weibliche Teenager die favorisierte App, trotzdem taucht der Foto-Messaging-Service allerdings nicht in den Top-4 auf. (Hans Jörg Maron)

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