Schweizer Migrationsamt vergibt IT-Aufträge bis 45 Millionen Franken

24. September 2020, 09:56
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Vier IT-Dienstleister sollen die externen Ressourcen für die Schengen-Dublin-Projekte sicherstellen.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat Informatik-Aufträge für bis zu 45 Millionen Franken vergeben. Damit soll der Bedarf an externen IT-Projektressourcen für die Schengen-Dublin-Vorhaben bis Ende 2026 sichergestellt werden. Empfänger der Rahmenverträge sind IBM, E3, SwissQ Consulting und Think Beyond.
Zu den aktuellen Projekten des SEM gehören neben mehreren Lösungen für Identifizierung, Informationsaustausch, Wegweisung sowie Reiseinformation auch ein Projekt für die Interoperabilität: In dessen Rahmen soll der Informationsfluss zwischen der EU und der Schweiz inklusiver biometrischer Daten verbessert werden.
Die in den Verträgen definierten Leistungen umfassen Projektmanagement, Business Analyse, Testing, ICT-Architektur sowie Java Entwicklung. Sie werden nach Bedarf abgerufen und der Dienstleister jeweils in einem Wettbewerb unter den vier Zuschlagsempfängern ermittelt. Die Firmen konnten sich im offenen Verfahren unter 13 Bewerbern durchsetzen.

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