Schweizer Online-Einkauf verlagert sich auf Mobilgeräte

28. Mai 2018, 12:02
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Von praktisch null auf 25 Prozent – so entwickelte sich der Anteil des Mobile-Shoppings in den vergangenen fünf Jahren in der Schweiz.

Von praktisch null auf 25 Prozent – so entwickelte sich der Anteil des Mobile-Shoppings in den vergangenen fünf Jahren in der Schweiz. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von GfK im Auftrag von Digitec Galaxus. Und der Trend wird sicherlich zunehmen. Die Art des Einkaufen habe sich über breite Teile der Bevölkerung durchgesetzt, so eine Mitteilung des Online-Händlers, und längst nicht mehr nur Heavy-User shoppen mit ihrem Mobilgerät online. Bei den unter 35-Jährigen ist der Anteil der Mobile-Shopper höher als bei den älteren Generationen und Frauen kaufen 40 Prozent häufiger mit dem Handy ein als Männer, so die weiteren Ergebnisse der Befragung.
Grosse Unterschiede würden sich auch nach Zeit und Wochentag zeigen: Während den typischen Schweizer Bürozeiten dominiere der Computer als E-Shopping-Werkzeug. Frühmorgens dagegen spiele das Smartphone mittlerweile eine fast so grosse Rolle wie der Computer. "Die Schweizerinnen und Schweizer shoppen also besonders dann mit dem Handy, wenn sie typischerweise beim Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit sind", so Digitec-Galaxus-CEO Florian Teuteberg. Ein weiterer prägnanter Handy-Spike sei während der Mittagspause sichtbar – und auch nach Feierabend verlagere sich der Einkauf ebenfalls wieder auf mobile Geräte.
Teuteberg erklärt die Zunahme des Mobile-Shoppings unter anderem mit dem Trend zu grösseren Smartphone-Displays sowie mit der verbesserten Nutzerfreundlichkeit von Webshops, die mit dem Smartphones besucht werden. Ausserdem gebe es Shopping-Apps, die Funktionen liefern, die die Web-Varianten nicht bieten könnten. So verfügen beispielsweise die Apps von Digitec und Galaxus über eine Augmented-Reality-Funktion, mit der Kunden sehen können, wie ein Sofa oder TV-Gerät im Wohnzimmer aussieht. (kjo)

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