Schweizer Outsourcing-Markt erholt sich

13. September 2011 um 08:00
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Active Sourcing erwartet dieses Jahr 21 IT-Outsourcing-Deals mit einem Wert von über 10 Millionen Franken.

Active Sourcing erwartet dieses Jahr 21 IT-Outsourcing-Deals mit einem Wert von über 10 Millionen Franken.
Der Zürcher Consulter Active Sourcing hat die neuste Ausgabe des "Sourcing Monitor Schweiz" vorgelegt. Demnach liessen sich im Schweizer IT-Outsourcing-Markt nach dem Einbruch Ende 2010 seit dem zweiten Quartal 2011 nun wieder stark ansteigende Vertragsvolumen beobachten. Ein Volumen von 225 Millionen Franken konstatierte Active Sourcing im zweiten Quartal. Zum Vergleich: Im Q4 des vergangenen Jahres waren es 48 Millionen Franken gewesen. Hinzu kommen zwölf Abschlüsse im KMU-Sektor (unter 10 Millionen), und damit drei mehr als im ersten Quartal dieses Jahres.
Active Sourcing geht nun für 2011 von insgesamt 21 IT-Outsourcing-Aufträgen aus, die ein Vertragsvolumen (Total Contract Value, TCV) von je mindestens 10 Millionen Franken erreichen. Im Ausland abgeschlossene Verträge, welche Schweizer Umsätze betreffen, sind im Sourcing Monitor nicht erfasst. Im ersten Halbjahr zählte Active Sourcing sieben Deals. Mit 21 Abschlüssen wäre die Rekordzahl von 2009 wieder erreicht, allerdings mit insgesamt tieferen Volumen (siehe Grafik).
Grosse Erneuerungen wird es laut Active Sourcing erst Anfang 2012 wieder geben. Die Marktprognose für die nächsten zwölf Monate gehe von einem Gesamt-TCV von 3,1 Milliarden Franken und 27 Verträgen aus. Für das Q1 2012 erwartet Active Sourcing ein Gesamtvertragsvolumen von 1,7 Milliarden Franken. Dafür verantwortlich sei eine "vermutete Vertragsverlängerung im Finanzsektor". Active Sourcing erwartet eher Erneuerungen bestehender Verträge als Neuabschlüsse. Nur für das letzte Quartal dieses Jahres zeichne sich etwas Neugeschäft ab. Bis zur Jahresmitte 2012 erwartet der Consulter zwar eine steigende Anzahl Verträge, diese jedoch wieder mit weniger Volumen als im ersten Quartal des nächsten Jahres.
Was die IT-Outsourcer angeht, ist es schwer, ein Ranking zu erstellen. CSC ist dank den älteren Deals mit Zurich und UBS vorne dabei, doch die Verfolger Hewlett Packard, IBM, Swisscom IT Services und T-Systems schlafen nicht. Swisscom IT führt in der Verteilung der Vertragsabschlüsse nach Anzahl und Grössenklasse die Liste an, sowohl in der Kategorie der Geschäfte zwischen zehn und 100 Millionen Franken Vertragsvolumen, als auch bei den Unterzeichnungen über 100 Millionen Franken TCV. Bei Deals mit einem Wert unter 10 Millionen Franken führt Paninfo. (mim)

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