Schweizer SecureSafe verspricht sicheren Datenversand

27. November 2013, 13:35
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Der Schweizer Anbieter von verschlüsselten "Online-Datensafes" DSwiss möchte von der NSA-Internet-Abhöraffäre profitieren.

Der Schweizer Anbieter von verschlüsselten "Online-Datensafes" DSwiss möchte von der NSA-Internet-Abhöraffäre profitieren. Das Unternehmen hat seinen "SecureSafe"-Service mit einer neuen Funktion ausgestattet, die den sicheren Versand von Daten an Drittpersonen, die selbst nicht DSwiss-Kunden sind, ermöglichen soll. Der Anbieter glaubt dass die neue Funktion besonders für Unternehmen, Organisationen und Ämter, die vertrauliche Dokumente wie Verträge oder Personeninformationen versenden müssen, von Interesse sein könnte.
Beim SecureSafe-Versandsystem laufen Files, die verschickt werden, nicht über das normale Mail-System. Für den Versand wird automatisch eine verschlüsselte Kopie der Datei erstellt und in einem temporären Datensafe für den Empfänger hinterlegt. Dieser erhält ein Mail mit einem Link zum direkten Download. Das File wird dabei auch automatisch entschlüsselt.
Das allein würde die Sache aber noch nicht wirklich "abhörsicherer" machen - wenn ein Mail mit einem Attachment abgefangen werden kann, ist ein Mail mit einem Downloadlink auch nicht sicherer. Inhaber eines Premium-Kontos können dem Empfänger aber zusätzlich automatisch ein SMS mit einem Sicherheitscode zustellen lassen, der dann für den Download verwendet werden muss. Andere User müssen sich mit einer zeitlichen Beschränkung der Gültigkeit eines Links zufrieden geben. Wie uns Tim Kahrmann, Head of Marketing & Communications bei DSwiss erklärte, kann die Gültigkeit auf eine sehr kurze Zeit, beispielsweise wenige Minuten, beschränkt werden. (hjm)

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