Schweizer Software-Industrie lebt: PSI und Abacus gewinnen grosse Projekte im PPS-Umfeld

21. Dezember 2004, 21:20
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Stil und leise hat der St. Galler Software-Hersteller Abacus an einem eigenen PPS gebaut - und gewinnt nun erste Kunden.

Die Schweizer Niederlassung der deutschen PSI AG meldet den Gewinn eines grossen Projektes: Der metallverarbeitende Betrieb Fischer Reinach und die 100%-Tochterfirma Fischer Rista haben sich für PSIpenta entschieden. Die neue Version des ERP-Systems PSIpenta ist seit August erhältlich. Fischer Reinach stellt Metallteile her, Fischer Rista macht Bleche, die in der Bauindustrie Verwendung finden. Das Projekt hat einen Umfang von etwa einer Million Franken.
Auch Abacus konnte für das neu entwickelte PPS (Produktionsplanungs- und -Steuerungs-System) erste Kunden finden. So läuft das Abacus-PPS seit August beim Thurgauer Hersteller von Holzfeuerungen, Schmid Eschlikon. Der Industriebetrieb setzt ein Abacus mit insgesamt 44 Anwendern ein, 14 davon in der Produktion.
Einige Projekte scheinen noch in der Pipeline zu sein. So war von dritter Seite zu hören, Abacus und Delec hätten sich bei einem grösseren PPS-Projekt gegen Navision durchgesetzt.
Abacus setzte früher das PPS von CIMpool ein. Die beiden scheinen aber nicht so recht glücklich miteinander geworden zu sein. Abacus beschloss daraufhin still und leise ein eigenes PPS zu entwickeln. Und CIMpool steht hinter dem PPS, das für den Abacus-Konkurrenten SAP Business One entwickelt worden ist. (Christoph Hugenschmidt)
(Interessenbindung: Abacus ist als "Launch-Partner" ein wichtiger Marketing-Kunde unseres Verlags.)

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