Schweizer Software steuert das Nato-Eventmanagement

21. November 2006, 15:00
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Was 2001 als schweizerischer Beitrag zur Partnerschaft für Frieden (PfP) begann, ist heute ein ausgewachsenes Eventmanagement und e-Learning Tool.

Was 2001 als schweizerischer Beitrag zur Partnerschaft für Frieden (PfP) begann, ist heute ein ausgewachsenes Eventmanagement und e-Learning Tool. Aus PRIME, dem Partnership Realtime Information, Management & Exchange System wurde Anfang 2006 ePRIME, wobei das zusätzliche e für Education, also Weiterbildung, steht. Am 21. November stellte die Direktion für Sicherheitspolitik des VBS in Zusammenarbeit mit dem PfP-Stabselement im internationalen Militärstab der NATO das neue System nationalen und internationalen Koordinatoren in Winterthur vor.
Neben einer PfP Dokumenten-Bibliothek bietet ePRIME Veranstaltungskalender, Tools zur vereinfachten Zusammenarbeit wie Instant Messaging, Chat oder Anwesenheitsverzeichnisse, Dokumenten-Export-Tools und eine interne Suchmaschine, die "so einfach zu benutzen ist wie Google", wenn man der offiziellen PDF glauben kann.
Auch wirtschaftlich hat sich das schweizerische Engagement inzwischen rentiert. So wurde aus dem Ingenieurbüro Philip Hungerbühler in Winterthur Anfang 2006 die IPH Informatik AG, wo man zusammen mit Partnern aus Bulgarien und unter Aufsicht des International Relations and Security Network (ISN) der ETH Zürich die Software weiterwickelt. Von ePRIME verspricht sich die Nato vor allem stark vereinfachte und beschleunigte Planungs- und Kommunikationsprozesse in den diversen Partnerschaften. (tm)
(Foto (c) Nato: PRIME login Website)

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