Schweizer Swift-Rechenzentrum soll Daten offenlegen

21. Juli 2009, 09:31
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Die EU will zur Abwehr von Terroranschlägen Zugriff auf sensible Bankverbindungsdaten erhalten.

Die EU will zur Abwehr von Terroranschlägen Zugriff auf sensible Bankverbindungsdaten erhalten.
Laut einem gestrigen Bericht im deutschen 'Handelsblatt' will die Europäische Union zwecks Abwehr von Terroranschlägen Zugriff auf sensible Bankverbindungsdaten des internationalen Finanzdienstleisters Swift erhalten. Davon betroffen wäre das neue Swift-Rechenzentrum, das im September in Zürich in Betrieb genommen werden soll. In diesem RZ sollen Daten über den innereuropäischen Zahlungsverkehr verarbeitet werden.
Swift wird sich zunächst in ein bestehendes Rechenzentrum einmieten - der definitive Standort für einen Neubau, der 2012 bezogen werden soll, wird zurzeit noch evaluiert. Ziel dieses Vorgehens ist es eigentlich, die Bankdaten vor dem ungehinderten Zugriff durch US-Behörden zu schützen. Die EU-Kommission ist jetzt aber offenbar der Ansicht, dass die Verfügbarkeit der Bankdaten ein nützliches Werkzeug bei der Terrorismusbekämpfung ist. Die sensiblen Informationen sollen zu Fahndungszwecken auch US-Behörden zur Verfügung gestellt werden. (mim)

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