Schweizer telefonieren günstiger

3. Dezember 2013, 13:51
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Zum Teil.

Zum Teil.
Telefonieren und Surfen mit dem Handy ist in der Schweiz im vergangenen Jahr billiger geworden. Allerdings profitieren nicht alle gleich stark von den Preisreduktionen.
Für Personen mit mittlerem Nutzungsbedarf ergab sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr ein durchschnittlicher Preisrückgang von 14,6 Prozent, teilte das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) am Dienstag mit. Vielnutzer zahlten 8,9 Prozent weniger. Bei den Wenignutzern sanken die Preise durchschnittlich um 9,4 Prozent. Untersucht wurde die Preisentwicklung bei den drei grossen Telekommunikationsfirmen Swisscom, Sunrise und Orange.
Die Preise veränderten sich auch je nach Art der Dienstleistung unterschiedlich. Zwischen 2012 und 2013 sanken die Preise im Abonnement je nach Nutzungsprofil um 5,3 (Wenignutzer), 5,7 (mittlerer Nutzer) respektive 8,5 Prozent (Vielnutzer). Demgegenüber verbilligten sich die Prepaidangebote um 17,4 Prozent, 21,3 Prozent und 6,2 Prozent.
Anders als früher seien für Personen mit kleinem respektive mittlerem Nutzungsintensität Abonnemente heute klar günstiger als Prepaidangebote, hält das Bakom fest. Grund dafür seien die Strategien der Anbieter, die Abonnemente attraktiver zu gestalten.
Festnetztelefonie leicht teurer
Das Preisniveau für Festnetztelefonie ist im letzten Jahr nur leicht gestiegen - für Durchschnittsnutzer etwa um 1,2 Prozent. Der Grund: Die Produkte und die Preise haben sich seit 2011 kaum verändert. Verglichen hat das Bakom die vier grössten Anbieter der Schweiz.
Ebenfalls etwas teurer wurden im Vergleich zum Vorjahr die Breitbanddienste. Ein durchschnittlicher Nutzer etwa musste 1 Prozent mehr bezahlen für die Datenübertragung. Dies sei unter anderem auf eine erhöhte Übertragungsrate zurückzuführen. Diese sei im gleichen Zeitraum durchschnittlich um 15,6 Prozent gestiegen, heisst es weiter. (sda/lvb)

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