Schweizer UCC-Markt bleibt "heiss"

21. Februar 2014, 11:41
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Erst 30 Prozent der Schweizer Unternehmen haben eine UCC-Lösung. Weitere 23,5 Prozent wollen eine solche bis 2015 einführen.

Erst 30 Prozent der Schweizer Unternehmen haben eine UCC-Lösung. Weitere 23,5 Prozent wollen eine solche bis 2015 einführen.
Fast ein Drittel der Schweizer Unternehmen (30 Prozent) haben eine Lösung für Unified Communications and Collaboration (UCC) eingeführt. Dies geht aus einer Untersuchung des Schaffhauser Marktforschers MSM Research hervor. Unter dem Begriff UCC fasst man Systeme zusammen, in denen Telefonie, Videokonferenzen, Kalender, Instant Messaging, E-Mail und allenfalls auch Dokument-Management auf einer Plattform zusammengefasst werden. Marktführer sind Microsoft, Cisco und Avaya.
Der 500-Millionen-Franken-Markt ist damit aber noch nicht gesättigt. Denn weitere 23,5 Prozent der Schweizer Unternehmen wollen bis 2015 eine solche Lösung einführen, so MSM. Dies wird dazu führen, dass UCC-Markt in der Schweiz im laufenden Jahr um 5,9 Prozent wachsen wird. Der Marktforscher stützt sich auf die Befragung von über 300 ICT-Verantwortlichen zu ICT-Budgets.
Für fast ein Drittel der Befragten (31,8 Prozent) ist die Einführung einer UCC-Plattform zur Zeit aber kein Thema. Bei diesen Unternehmen sprechen offenbar die Kosten, die hohe Komplexität und die unklar definierten Kommunikationsbedürfen gegen ein solches Projekt. (hc)

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