Schweizer wollen Ultrabooks

20. Januar 2012, 13:59
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Intel verkauft hierzulande überdurchschnittlich viele Ultrabooks.

Intel verkauft hierzulande überdurchschnittlich viele Ultrabooks.
"2012 ist das Jahr der Ultrabooks", ist Dario Bucci überzeugt. Der General Manager von Intel Schweiz und Italien glaubt daran, dass die von Intel propagierte neue Generation der leichten, schnellen und dünnen Rechner viele Käufer finden wird. Im Gespräch mit inside-it.ch verrät er: "Wir haben seit dem Launch der Ultrabooks Ende 2011 in der Schweiz ungefähr gleich viele Geräte verkauft wie in Italien." Im Verhältnis gesehen waren die Ultrabooks hierzulande also sehr viel populärer als in Italien. Gemäss Bucci hat das damit zu tun, dass neue Technologien in der Schweiz traditionell gut angenommen werden. Besonders gut verkauft hat sich das Modell von Asus.
Die gestern Abend veröffentlichen Zahlen kommentierend, weist Bucci darauf hin, dass Intel besonders stark in den Wachstumsländern sei. Oft werden in solchen Ländern Computer ohne gültige Softwarelizenz verkauft. Deshalb werden grosse Teile dieses Absatzes von Microsoft und anderen Softwarefirmen gar nicht wahrgenommen.
Was den Schweizer Markt betrifft, spricht Bucci von einem verlangsamten Wachstum, das allerdings weiterhin vom anhaltenden Preisverfall beeinträchtigt wird. Im Firmenbereich habe man in den ersten drei Quartalen gute Zahlen verzeichnet, doch im Schlussquartal machte sich erneut die Krise bemerkbar. Die Schweiz sei diesbezüglich im europäischen Vergleich keine Ausnahme.
Intel hofft, im laufenden Jahr mit der zweiten Ultrabook-Generation sowie mit Intel-basierten Smartphones und Tablets Marktanteile zu gewinnen. Zwar spricht Intel damit in ersten Linie Consumer an, doch in Zeiten von "Bring your own Device" bedeutet dies, dass die Geräte auch im Firmennetz zur Anwendung kommen werden. Gegen Ende des Jahres dürften zudem speziell auf Firmenbedürfnisse zugeschnittene Ultrabooks auf den Markt kommen. (Maurizio Minetti)

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