Schwellenländer beflügeln Ericsson

20. Oktober 2011, 06:00
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Umsatz und Gewinn steigen.

Umsatz und Gewinn steigen.
Der Trend, unterwegs mit mobilen Geräten aufs Internet zuzugreifen, kurbelt die Umsätze der Telekom-Firmen an. Diese wiederum müssen ihre Infrastruktur ständig ausbauen, was den Telco-Ausrüstern zugute kommt. Der Marktführer Ericsson hat nun heute gute Umsatzzahlen für das dritte Quartal präsentiert.
Der Umsatz wuchs um 17 Prozent von 47,48 auf 55,52 Milliarden Kronen (ca. 7,5 Milliarden Franken). Allerdings gingen in Nordamerika die Umsätze um 6 Prozent auf 12,1 Milliarden Kronen zurück. Der Nettogewinn stieg im Jahresvergleich um 4 Prozent von 3,68 auf 3,82 Milliarden Kronen.
Enttäuschend für Analysten war die Bruttomarge von 35 Prozent, die im Vorjahr noch 38,2 Prozent betrug. Sie hatten mit einer Marge von 37,2 Prozent gerechnet. Grund für die schlechtere Marge ist die Tatsache, dass Ericsson bei der Modernisierung von bestehenden Netzen in Europa weniger verdient als beim Aufbau von komplett neuen Netzen, etwa in Schwellenländern wie China und in Lateinamerika. In den letzten Quartalen hat Ericsson einige Erneuerungsprojekte in Europa durchgeführt. (mim)

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