Schwellenländer setzen Cisco zu

13. Februar 2014, 07:52
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"Extreme Probleme" in Russland und Brasilien.

"Extreme Probleme" in Russland und Brasilien.
Der Hersteller von Netzwerkgeräten Cisco Systems in seinem zweiten Geschäftsquartal weniger verdient und umgesetzt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn sank um 7,4 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Der Umsatz ging um 7,8 Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar zurück. Analysten hatten im Durchschnitt mit 11,03 Milliarden Dollar gerechnet. Cisco macht nach wie vor die Flaute in den Schwellenländern wie China zu schaffen. Für das laufende Quartal erwartet Cisco einen Umsatzrückgang von sechs bis acht Prozent.
Das Unternehmen hatte Mitte Dezember seine Aktionäre erneut auf ein schwächeres Wachstum eingestimmt. Wegen "extremer Probleme" in Schwellenländern wie Russland oder Brasilien würden Umsatz und Gewinn längerfristig weniger stark zulegen als bislang angenommen. Auch hielten sich Kunden mit Ausgaben zurück. (sda/mim)

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