SCO abgeblitzt

27. Dezember 2004, 14:48
  • linux
image

Ein kalifornisches Gericht hat die Klage von SCO gegen den Autokonzern DaimlerChrysler zurückgewiesen.

Ein kalifornisches Gericht hat die Klage von SCO gegen den Autokonzern DaimlerChrysler zurückgewiesen. SCO könnte nun das Verfahren weiter ziehen, müsste dazu aber vorerst die Anwaltskosten von DaimlerChrysler übernehmen, wie internet.de berichtet.
SCO behauptet, bestimmte Teile des Unix-Codes seien in Linux eingeflossen und will gerichtlich Zahlungen dafür erzwingen. So verlangte SCO von Grosskunden, darunter eben auch DaimlerChrysler, Auskunft darüber, wieviele Server von Unix auf Linux migriert worden seien, um später Lizenzgebühren dafür zu verlangen. Der Autokonzern hat diese Auskunft verweigert.
SCO war früher vor allem durch die Entwicklung eines Unix-Betriebssystems für Intel-Systeme bekannt, hat sich aber später auf v.a. auf das Verklagen von Linux-Promotoren (u.a. IBM und Novell) verlegt. (hc)

Loading

Mehr zum Thema

image

Die gefährlichsten Sicherheitslücken

Rund die Hälfte aller Ransomware-Angriffe auf Unternehmen erfolgen über ungepatchte Sicherheitslücken. Ein neuer Report von IBM Security nennt die grössten.

publiziert am 23.2.2022
image

Suse kündigt CentOS-Pendant Liberty Linux an

Offizielle Details sind noch spärlich, aber es scheint als dürften sich insbesondere Liebhaber des alten CentOS über das neue Produkt freuen.

publiziert am 24.1.2022
image

Tech-Konzerne gründen eBPF-Foundation

Google, Facebook, Microsoft und weitere wollen damit die "Berkeley Packet Filter"-Technologie unterstützen, die für den Linux-Kernel entwickelt wurde.

publiziert am 16.8.2021
image

Google unter­stützt Rust im Linux-Kernel

Als zweite Sprache im Kernel soll Rust die Sicherheit verbessern. Google finanziert nun den Initianten des Projekts.

publiziert am 21.6.2021