Seabix verstärkt sich via Colt im Telecom-Sektor

12. März 2020, 16:08
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Seine lokalen Rechenzentren hat Seabix direkt ans Colt-Netzwerk angebunden und verbessert damit seine Voice-Plattform.

Der IT- und Kommunikationsdienstleister Seabix will seine Position als Telekom-Anbieter festigen und ist deshalb dem Schweizer Branchenverband Asut beigetreten. Aber auch technisch baut das Unternehmen weiter aus. So wird in einer Mitteilung betont, dass man jetzt optimale Voraussetzungen für den Betrieb der Festnetz-Services von Colt geschaffen habe. Demnach sind die Arbeiten zur direkten Integration der Colt-Voice-Services in die eigenen lokalen Rechenzentren abgeschlossen.
Die Kernarchitektur sei um eine redundante Anbindung Richtung Colt ergänzt worden. So sei man leistungsfähiger geworden und habe die Sicherheit der eigenen Infrastruktur verbessert. Zudem ermögliche dieser Ausbau eine durchgängige Sicherstellung und Überwachung der Dienstqualität, heisst es weiter. Schliesslich wird noch darauf hingewiesen, dass Colt im Auftrag von Seabix die Backend-Infrastruktur inklusive der Interkonnektion zu Drittprovidern betreibe.
Der in Villmergen ansässige Service-Provider, der erst seit kurzem seine RZ-Services über das eigene landesweite fixe und mobile Datennetzwerk anbietet, streicht jetzt auch noch heraus, dass er neu auch über eigene Rufnummernblöcke in der ganzen Deutschschweiz und dem Wallis verfügt.
Kunden und Channel-Partnern eröffne man damit die Möglichkeit, Rufnummern zu portieren oder neue Rufnummern zu erhalten. Hinzu komme, dass man neben dem minutenbasierten Tarifmodell jetzt auch Flatrate-Tarife für verschiedene Regionen eingeführt habe, so Seabix weiter. Diese Tarife würden auch eine Fraud-Versicherung umfassen, die das Risiko von Kosten bei betrügerisch geführtem Telefon- und Datenverkehr absichert.

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