Sechs Millionen Franken für IV-Datenbank-Refactoring

16. Januar 2017, 13:08
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Die IV-Stellen der Kantone Basel-Stadt und -Land, Aargau, Appenzell-Ausserrhoden, Bern, Luzern sowie Solothurn gehören dem OSIV-Pool an (Open System Invalidenversicherung).

Die IV-Stellen der Kantone Basel-Stadt und -Land, Aargau, Appenzell-Ausserrhoden, Bern, Luzern sowie Solothurn gehören dem OSIV-Pool an (Open System Invalidenversicherung). Das OSIV Solution Center bietet den IV-Stellen eine Reihe von IT-Dienstleistungen, darunter Lösungs- und Produkteentwicklung sowie Support. Schweizweit arbeitet über ein Drittel aller Mitarbeitenden der Invalidenversicherung, die etwa 500'000 Leistungsbezüger betreuen, mit dem OSIV-System.
Wie aus einer Simap-Publikation hervorgeht, wird bei der bestehenden OSIV-Lösung ein Refactoring durchgeführt. Die Lösung basiert auf auf den Produkten des US-Herstellers Progress Software. Das Refactoring umfasst die Restrukturierung des bestehenden Progress-Codes unter Beibehaltung der bestehenden Datenbank (Progress DB) und Progress-ABL-OpenEdge-Technologie.
Der Zuschlag geht an die Schweizer Niederlassung von Progress Software in Zug und wurde freihändig vergeben. Der Auftrag beläuft sich auf sechs Millionen Franken. Es handle sich um ein technisch komplexes System, heisst es zur Begründung des Zuschlagsentscheides. Ein Wechsel der Technologie würde zu sehr hohen Aufwendungen, Know-how- und Zeitverlust sowie einem Personalwechsel führen. (kjo)

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