Seco-Affäre kostete den Bund mindestens sechs Millionen Franken

18. Juli 2016, 11:12
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Wünsch dir eine Rechnung.

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Seit 2014 ermittelt die Bundesanwaltschaft (BA) wegen Korruptionsvorwürfen im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Offenbar hat das Seco im Zuge dessen sechs Millionen Franken zu viel für Hardware bezahlt, wie die 'SonntagsZeitung' mit Berufung auf einen Insider berichtet.
Zudem seien Arbeitsstunden sowie Soft- und Hardware in Rechnung gestellt worden, die nicht erbracht respektive geliefert wurden. Dazu gehören der Zeitung zufolge etwa "umfangreiche Vorstudien" zu anstehenden Projekten im Seco. Mit fingierten Rechnungen sollen sich die involvierten Personen zwischen 2008 und 2012 rund eine Million Franken erbeutet haben. Die Zeitung gibt E-Mails wieder, die aufzeigen, wie sich der Treuhänder respektive die Firma F & M Rechnungen "wünscht", wie hoch diese sein sollen und für was sie ausgestellt werden sollen. Die Idee dazu sei den Ermittlungen zufolge bereits 1999 entstanden. (kjo)

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