Seco baut Data Warehouse mit Greenplum

5. September 2012, 13:52
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Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) wertet für die Erstellung der Arbeitsmarktstatistiken, für die Auszahlungsstatistiken der Arbeitslosenversicherungen und für die Kennzahlen für die RAV-Leiter eine grosse Menge von Daten aus.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) wertet für die Erstellung der Arbeitsmarktstatistiken, für die Auszahlungsstatistiken der Arbeitslosenversicherungen und für die Kennzahlen für die RAV-Leiter eine grosse Menge von Daten aus.
2008 schrieb man dafür ein ein BI-Projekt aus, das Microstrategy gegen Oracle Hyperion und Cognos gewonnen hat. Rund 900 Anwender benützen das BI-System des Seco.
Nun wollte das Seco die Infrastruktur für das darunterliegende Data Warehouse erneuern und hat dabei auch die bestehende Datenbank von Oracle hinterfragt. Herausgekommen ist der Entscheid, auf eine EMC Greenplum Datenbank zu wechseln. Das Data Warehouse des Seco sei mit 500 GB, davon 200 für die Data Marts, relativ klein. Deshalb brauche die Datenbank vor allem auch "Skalierbarkeit nach unten" wie EMC schreibt. "Skalierbarkeit nach unten" kann in diesem Zusammenhang wohl auch mit "tieferen Kosten für Hardware und Datenbanklizenzen" übersetzt werden. Ausserdem könne Greenplum auf preisgünstigen Industriestandard-Servern betrieben werden und biete wegen der höheren Performance mehr Flexibilität.
Greenplum arbeitet mit massiv-paralleler Verabeitung von Daten. Ein Master-Server steuert die Verarbeitung der Daten auf beliebig vielen Segment-Servern, die sich auf unterschiedlicher Hardware betreiben lässt.
Der Storage-Spezialist EMC hat Greenplum vor etwa zwei Jahren übernommen erwirbt. (hc)

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