Security: Diese verfl##!!%** Mitarbeiter!

25. Februar 2009, 16:08
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Schön blöd, dass Unternehmen trotz aller technischen Fortschritte immer noch nicht ohne Menschen auskommen.

Schön blöd, dass Unternehmen trotz aller technischen Fortschritte immer noch nicht ohne Menschen auskommen. Denn ohne die chogen Mitarbeiter könnte alles viel reibungsloser und vor allem sicherer ablaufen. Zumindest könnte man das anhand zweier Studien glauben, die heute fast gleichzeitig eingetroffen sind.
Gemäss einer in den USA von Symantec in Auftrag gegebenen Umfrage nehmen nicht weniger als 59 Prozent der Angestellten, wenn sie ein Unternehmen verlassen - ob sie nun gefeuert wurden oder selber kündigten - vertrauliche Unternehmensdaten mit. Dies wird ihnen von den meisten Unternehmen aber auch ziemlich leicht gemacht, da selten überwacht wird, wer welche Daten kopiert.
Am häufigsten werden E-Mail-Listen, Daten von Arbeitnehmern, Kundeninformationen, wie beispielsweise Kontaktlisten, sowie nicht-finanzbezogene Informationen mitgenommen. Als Medien, um die Daten "abzuzügeln" werden hauptsächlich CDs, DVDs, oder USB-Sticks verwendet. Auch die einfache Methode, die Daten per Mail an sich selbst zu schicken wird gerne verwendet. Fast ein Viertel musste sich nicht einmal so weit anstrengen: Sie hatten auch nach ihren Weggang noch Zugriff aufs Unternehmensnetzwerk.
Gemäss einer weiteren Studie von Deloitte nehmen Unternehmen ihre Mitarbeiter vermehrt Sicherheitsrisiko war – obwohl die Zahl sowohl der internen Sicherheitsverstösse als auch der externen Angriffe in den letzten zwölf Monaten weltweit zurückgegangen sei. 86 Prozent der Befragten in dieser Studie nannten menschliches Versagen als häufigste Ursache für Sicherheitslücken in Informationssystemen.
36 Prozent der Befragten gaben an, dass sie interne Verfehlungen als das grössere Risiko als externe Angriffe betrachten, lediglich 13 Prozent sehen dies umgekehrt. Und 60 Prozent sind zudem "nicht sehr" oder nur "mässig" zuversichtlich, dass ihre Organisation gut gegen interne Cyberattacken geschützt ist. (hjm)

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