Security-Markt wächst 2018 stark, besonders das Outsourcing

7. Dezember 2017, 14:36
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Nächstes Jahr wird der Security-Markt um acht Prozent wachsen und total 96,3 Milliarden Dollar umfassen.

Nächstes Jahr wird der Security-Markt um acht Prozent wachsen und total 96,3 Milliarden Dollar umfassen. Dies prognostiziert zumindest Gartner. Als Gründe für das Wachstum nennt der Marktforscher gesetzliche Regularien, gestiegenes Bewusstsein für die zunehmende Bedrohung sowie die Entwicklung digitaler Geschäftsstrategien.
"Cyberangriffe wie WannaCry haben direkte Auswirkungen auf die Sicherheitsausgaben", lässt sich Ruggero Contu, Research Director bei Gartner, in einer Mitteilung zitieren. Gestützt wird diese Aussage durch eine Untersuchung von Gartner vom letzten Jahr: Über die Hälfte der befragten Unternehmen hatten damals Security-Risiken als Ausgabentreiber Nummer eins im Security-Bereich benannt, davon erwähnten die meisten Breaches als Hauptgefahr. Aus diesem Grund sind laut Gartner dann auch Security-Testing, IT-Outsourcing und Security Information and Event Management (SIEM) die am schnellsten wachsenden Untersegmente des Sicherheits-Bereichs.
Ein weiterer wichtiger Treiber sind die staatlichen Regulationen, wie sie entweder seit einigen Jahren in Kraft sind (etwa in China und den USA) oder demnächst in Kraft treten werden wie die Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) in der EU. Dies resultiere in erhöhten Ausgaben in Data-Security-Tools, Zugangs-Management und SIEM. Während heute rund 35 Prozent der Unternehmen multiple Datensicherheits-Tools wie Data-Loss-Prevention, Verschlüsselung und Daten-zentrierte Auditierung einsetzten, erwartet Gartner, dass dies im Jahr 2020 bereits 60 Prozent tun werden.
Als einen Trend bei den Ausgaben nennen die Marktforscher Automatisierung und Outsourcing. Die Ausgaben für Security-Berater, Managed-Security-Provider und Outsourcer steige im kommenden Jahr stark. Der zweite grosse Trend geht hin zu Detection und Response. Diese Entwicklung werde das Wachstum des Security-Marktes in den nächsten fünf Jahren antreiben, so Gartner. (ts)

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