Security-Pakt zwischen IBM und Cisco

31. Mai 2017, 14:34
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IBM und Cisco wollen in Zukunft im Security-Geschäft auf vielen Ebenen verstärkt zusammenarbeiten.

IBM und Cisco wollen in Zukunft im Security-Geschäft auf vielen Ebenen verstärkt zusammenarbeiten. Dies betreffe sowohl Produkte als auch Dienstleistungen und die Security-Forschung.
Auf der Produktebene werden beispielsweise Cisco-Lösungen in die Security-Analytics-Plattform QRadar von IBM integriert. Cisco will zudem auch neue Apps für QRadar entwickeln, die über IBMs Security App Exchange vertreiben werden. Sie sollen QRadar-Anwender laut Cisco helfen, Vorfälle effektiver zu identifizieren und zu beheben, falls sie gleichzeitig Cisco-Produkte wie Firewalls, Intrusion-Detection-Systeme oder Malware-Protection einsetzen.
Auf der Serviceebene soll unter anderem IBMs Managed Security Services-Team neue Services zur Unterstützung von Cisco Security-Plattformen in führenden Public-Clouds zur Verfügung stellen.
Darüber hinaus werde die Security-Informationsplattform IBM Resilient Incident Response Plattform (IRP) mit Cisco Threat Grid integriert. Zum Beispiel könne man in Zukunft in der IRP Indikatoren für Vorfälle mit Hilfe der Threat Intelligence von Cisco Threat Grid nachschlagen. Möglich werde es auch, verdächtige Malware mit Sandbox-Technologie zu untersuchen, so IBM.
Und neu sollen auch die bisher eher konkurrierenden Security-Forschungsteams IBM X-Force und Cisco Talos enger zusammenarbeiten, Informationen austauschen und bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität zusammenarbeiten. Beim Ausbruch der Ransomware WannaCry habe man dies schon getan und beispielsweise Reaktionen koordiniert und Daten zur Ausbreitung geteilt. (hjm)

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