Security-Spezialisten bekommen Schnittstellen zu Vista

21. Dezember 2006, 13:53
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Ginge es nach Microsoft, würde der Kernel der 64-bit-Vista-Variante aus Sicherheitsgründen komplett gekapselt laufen.

Ginge es nach Microsoft, würde der Kernel der 64-bit-Vista-Variante aus Sicherheitsgründen komplett gekapselt laufen. Eine Entscheidung, die sowohl die Anbieter von Security-Software, als auch die Wettbewerbshüter der EU auf die Barrikaden brachte. In einem solchen Szenarium hätten allein die Microsoft Security-Routinen das System überwachen und schützen können. Nachdem sich das Unternehmen Mitte Oktober bereit erklärte, entsprechende Programmierschnittstellen einzurichten, hat man nun ausgewählten Herstellern die neuen APIs vorgestellt.
Zu den wesentlichen Forderungen gehörte dabei, dass auch Drittanbieter den Zustand des Vista-Kernels überwachen können und dass die Redmonder Lösung nicht eigenständig Warnungen ausgibt, die auch schon die zusätzlichen Sicherheitssysteme gemeldet haben. Die neuen APIs, die wohl auch bei der 32-bit-Version des neuen Betriebssystems zur Anwendung kommen werden, müssen nun noch von den Sicherheitsspezialisten geprüft werden. Nach Angaben von 'Heise' war McAfee eines der ersten Unternehmen, das sich zustimmend und positiv zu den Vorschlägen aus Redmont äusserte. Vista-User werden sich allerdings noch eine Weile gedulden müssen, bis sie in den Genuss der neuen Möglichkeiten kommen. Sobald die Programmierschnittstellen zur allgemeinen Zufriedenheit abgesegnet sind, sollen sie im ersten Service-Pack für Vista "ausgeliefert" werden. Das wäre dann irgendwann 2008. (tm)

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